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Natürliche Helfer gegen Mücken
 Mücken: fiese Blutsauger
An lauen Abenden, an Flussufern und Seen rechnen wir den ganzen Sommer über mit den lästigen Plagegeistern – flirrenden, summenden Mücken, die als ganze Schwärme unterwegs sind...
In diesem Jahr scheint es, als seien die kleinen Blutsauger zu jeder Tageszeit aktiv und gleichermaßen angriffslustig. Um sich vor dieser regelrechten Moskito-Invasion zu schützen, ist Ideenreichtum gefragt. Doch wie so oft hält die Natur passende Rezeptideen bereit:
Der aus den USA stammende Trompetenbaum gehört zu den Geheimwaffen gegen Mücken. Zerreibt man seine Blätter oder Blüten, wird sein eigentümlicher Geruch deutlich. Dieser stammt vom enthaltenen Catalpin, einem schwach giftigen Stoff, der Mücken und andere Insekten wirksam fernhalten kann. Eine Gartenbank unter dem üppig blühenden Baum ist damit der ideale Platz für die sommerlichen Abendstunden.
Ebenfalls über den Geruch wirken verschiedene Hausmittel wie beispielsweise Nelkenöl. Mischt man es im Verhältnis 1:4 mit einem alkoholhaltigen Pflanzenwasser, erhält man eine wirksame Mixtur zum Einreiben. Wer es lieber cremig mag, mischt das Nelkenöl tröpfchenweise in seine Bodylotion.
Weitere ätherische Öle mit Anti-Mücken-Wirkung sind Zitrone, Bergamotte, Eukalyptus, Sandelholz, Minze und Lavendel. Für den idealen Mückenschutz im Schlafzimmer eignet sich daher auch eine Lavendelpflanze: Ihr Öl ist für den Menschen besonders wohlriechend, Mücken aber empfinden ihn als sehr unangenehm. Gleichzeitig hat die Heilpflanze eine wunderbar beruhigende Wirkung und fördert den gesunden Schlaf.
Sogar unser Gemüsegarten hält Anti-Mücken-Lösungen bereit. Eine davon ist die Tomate. Stellt man eine Tomatenstaude am Fenster auf, werden Mücken ganz natürlich vertrieben und gelangen erst gar nicht ins Haus. Sind die Biester bereits eingedrungen, ist es hilfreich die Anziehung eines Lichtstrahls auszunutzen: Die Mücken sammeln sich an der hell erleuchteten Stelle und können mittels Staubsauger schnell wieder verbannt werden.
Auf der Terrasse gilt: Weiße Glühbirnen gegen gelb leuchtende austauschen – angeblich sehen Mücken diese Art von Licht nicht und werden dementsprechend auch nicht angezogen.
Mücken lieben feucht-warmes Klima. Ihre Larven entwickeln sich am besten in stehenden Gewässern, wie Teichen oder Seen. Mückenbrutstätten in Hausnähe, wie nicht entleerte Gießkannen und verstopfte Dachabläufe sollte man daher vermeiden.
So gut die Vorkehrungen auch sein mögen, der eine oder andere Stich wird sich über die Sommermonate nicht vermeiden lassen. Doch auch für diesen Fall gibt es natürliche Hausmittel gegen Juckreiz und Rötungen: Zur Soforthilfe eine Zwiebel halbieren und auf den Stich pressen. Das darin enthaltene Schwefelöl wirkt entzündungshemmend und abschwellend. Hier gilt: Je rascher man handelt, umso besser ist die Wirkung. Zur Desinfektion kann man Teebaum- oder Lavendelöl auftragen, und Eiswürfel, Pfefferminzöl oder Aloe-Vera-Gel zur Kühlung.
Zur inneren Anwendung bei starkem, stechenden Brennschmerz und starker Schwellung eignen sich Apis Globuli, ein homöopathisches Mittel auf Basis von Bienengift. Damit geht die Schwellung schnell zurück und Stiche verschwinden generell um ein Vielfaches beschleunigt.
Moskito-Plage hin oder her: Mit dem richtigen Schutz und kleinen Erste-Hilfe-Maßnahmen kann man sich denoch entspannt zurücklehnen und den Sommer genießen – schließlich soll man aus einer Mücke bekanntlich keinen Elefanten machen...

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