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Natürlich gesunde Zähne

natürlich weiße Zähne

natürlich weiße Zähne

Ein schönes Lächeln verzaubert. Dazu muss man weder Hollywoodstar noch Millionärsgattin sein. Denn es geht dabei weniger um perfekt geformte Lippen oder dank Bleaching strahlend weiße Zähne. Ausschlaggebend ist eine konsequente Mundhygiene! In unserem top-Thema Juli verraten wir Ihnen dazu die besten Hilfsmittel aus der Natur.


Zähneputzen ist wichtig. So lehrt der Zahnarzt uns schon im Grundschulalter, dass man zwei mal täglich und für drei Minuten von Rot nach Weiß putzen muss. Aber Mundhygiene führt noch weiter. Denn neben unzähligen Zahncremes hat der Handel auch Zahnfleischbalsam, Mundwasser, Zahnpulver und ayurvedisches Mundspülöl im Sortiment. Aber wie in dieser Vielfalt das Richtige finden und worauf generell beim Kauf von Zahnpflegeartikeln achten?

Wer auch bei der Mundhygiene auf vertraute Label aus der Naturkosmetik setzt, kann davon ausgehen, dass Zahncremes & Co auf synthetische Konservierungsmittel verzichten. Darüber hinaus enthalten sie keine oder nur natürliche Tenside – der Hauptgrund, warum naturkosmetische Zahncreme nicht schäumt. Konventionelle Produkte werden oft mit einem hohen Gehalt an Natriumfluorid umworben, das den Zahnschmelz stärken und den Zahn so vor Karies schützen soll. Der zahnhärtende Mineralstoff hat zugleich aber leider die Eigenschaft, unser Immunsystem zu schwächen und gegebenenfalls sogar unsere Knochen zu schädigen. Nur wenige Naturzahncremes enthalten deshalb Natriumfluorid – und wenn dann nur in geringer Konzentration, zum Beispiel in Form von Grünteeextrakt.

Außergewöhnlich sind Naturzahncremes auch wegen ihres Geschmacks, denn nicht alle enthalten Minzöl oder Menthol. Stattdessen schmecken sie ungewöhnlich salzig. Mit gutem Grund: Denn Salz macht bekanntlich durstig und fördert den Speichelfluss im Mund. Der wiederum mineralisiert die Zähne und besitzt eine natürliche Reinigungswirkung. Naturzahncremes verwenden deshalb als Putzkörper in der Regel feinvermahlene Kieselerde, Meersalz oder echte Kreide.

Und was steckt außerdem in der Natur-Paste? Um schädliche Bakterien zu schwächen und das Zahnfleisch zu stärken, werden den Rezepturen ätherische Öle, Heilpflanzen und Gewürze zugefügt. Dazu gehören untern anderen Echinacea, Propolis, Arnika, Anis, Myrrhe, Kamille und Hamamelis. In der dental med Serie von SANTE kommt zudem hochdosiertes Xylitol zum Einsatz. Xylitol, oder auch Xylit, ist ein natürlicher Zuckeralkohol. Er ist nicht nur in zahlreichen Gemüsearten und Früchten enthalten, sondern wird auch vom menschlichen Körper produziert. In internationalen Feldstudien haben Zahnmediziner die karieshemmende Wirkung von Xylit festgestellt, da es das Bakterium Streptococcus Mutans hemmt, welches sich in Zahnbelägen festsetzt und so Karies verursacht.

Zur Reinigung der Zahnzwischenräume ist Mundwasser empfehlenswert – zugleich eine perfekte Ergänzung für frischen Atem. Die Mundspülung Salbei von Dr.Hauschka Med beispielsweise enthält neben adstringierenden Auszügen von Ratanhia, Myrrhe und Tormentill auch Essenzen aus entzündungshemmendem Salbei, wundheilungsfördernder Ringelblume und reizmilderndem Eibisch. Ayurvedische Zahnputzöl erfüllt ergänzend dazu sogar weitere Aufgaben: Es enthält neben typischen Heilkräutern wie Minze und Salbei auch Gewürze wie Zimt und Kardamom, die der indischen Lehre zufolge dem Körper über das Zahnfleisch auch schädliche Stoffe entziehen. Wer unter empfindlichem Zahnfleisch oder leichten Entzündungen leidet, dem hilft vielleicht schon ein einfaches Hausmittel: Einfach ein paar Salbeiblätter zerkauen; das enthaltene ätherische Öl entfaltet seine Wirkung von ganz allein.

Die Natur hält also wieder einmal einige Optionen offen. Selbst zur klassischen Zahnseide gibt es eine natürliche Alternative. Statt mit Paraffin umhüllte Kunststofffäden, bietet der Biohandel Naturseide mit Bienenwachs. Und Zahnbürsten haben hier natürlich Naturborsten.

Wer zusätzlich etwas für gesunde Zähne tun möchte, kann sich an einer einfachen Regel orientieren: Nach dem Genuss von Saurem, wie Wein, Essig oder Obst, am besten eine Stunde lang nicht (!) die Zähne putzen. Die Zahnsubstanz könnte sonst durch das Schrubben zusätzlich beeinträchtigt werden. Stattdessen brauchen die Zähne Zeit, ihre eigene „Reparaturfunktion“ zu aktivieren. Also abwarten und Tee trinken – am besten den schon erwähnten Grüntee. Denn nur eine Tasse pro Tag trägt maßgeblich zu gesunden Zähnen bei.



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